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Französisch Polynesien 09/2019

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Mit Pacific Travel House nach Französisch Polynesien!

Wer wollte nicht dort hin?

Schon lange ein Traumziel von mir, das nun endlich in Erfüllung ging.

Über London sollte es nach Los Angeles gehen. Doch leider bekommen die Airlines die Abflugzeiten nicht hin, so dass wir
unfreiwillig eine Nacht in London verbringen mussten.
Der zweite Tag, London-LA-Papeete, eine Zwischenübernachtung.
Am dritten Tag früh raus nach BORA BORA.
Schon von oben sieht die Trauminsel fantastisch aus: türkisblaue Lagunen, ein riesiger Vulkan und eine Vegetation die einen zum Staunen bringen.

Dort verbrachten wir 3 Tage. Mit dem Moped erkundigten wir die Insel, gingen baden in den warmen Lagunen. Alles traumhaft aber auch traumhaft teuer!

Nächstes Ziel: Fakarava. Eine Nacht in der Kori Kori Lodge und am nächsten Mittag bei Regen auf die Aquatiki II,
ein traumhafter Katamaran, der in Frankreich gebaut wurde.
Bei Regen und Sturm legten wir ab und unter vollen Segeln ging es zum ersten Ankerplatz. Den erreichten wir nach ca. 6 Stunden. Bei der rauen See wurde einigen schlecht und somit hatten wenigstens die Fische was davon.

Die Aquatiki sieht nicht nur edel aus, sie ist es auch. Ein super Katamaran der richtig Spass macht.

Die erste TG waren etwas ruhig! Haie, ein Manta , Barakudas… hatten wir ja alles schon.
Nach dem Wechsel des Ankerplatzes wurden die TG strömungsreicher und somit kamen auch mehr Haie. Getaucht wird immer in Kanälen und da geht es schon gut zur Sache.

Das Hai-light war dann der Südkanal vor Fakarava. Der Französische Guide sagt immer, wir sehen eine wall of
Sharks - und so war es auch. Bei heftiger Strömung ging es mitten durch die Haie. Bei klarem Wasser, war das schon ein Erlebnis.
Der Nachttauchgang an diesem Tauchplatz war der Beste NTG den ich je gemacht habe.
Im Scheinwerferlicht sah man unzählige Haie!

Nach 7 Tagen auf dem Boot ging diese kleine Tauchsafari zu Ende. Schöne Tauchplätze, kleine Tropische Inseln, kristallklares Wasser, Strömung und viele Fische hatten wir gesehen.

Über die Kori-Kori Lodge ging es nach Moorea. Untergebracht waren wir in Hibiscus Garden Bungalow, eine schöne kleine Anlage.

Nun war es so weit, ich wollte nach Polynesien wegen der Humboldt Wale!! Nach der ersten Nacht auf Moorea ging es gleich früh 08:00 Uhr mit einem kleinen Speed-Boot auf die See. Wir waren 10 Schnorchler, der Käpten und unsere Miss Oschen als Gude. Uns wurde genau erklärt wie wir uns bei einer Sichtung mit den Walen zu verhalten haben.
Als erstes sahen wir eine große Schule Pilotwale! Wir glitten langsam ins Wasser und schwammen ruhig ca. 200 Meter zu den Tieren. Sie kamen langsam seitlich auf uns zu. Was für eine Begegnung!
Wir kamen bis ca. 10 Meter an sie heran. Man konnte sogar den Leitbullen gut erkennen.
Nach ca. 3 Minuten schwammen sie weiter und es ging zurück ins Boot. Beim zweiten Versuch mussten wir abbrechen, weil ein Weißspitzenhochseehai uns ziemlich nahe kam.
Beim dritten Versuch hatten wir wieder das Glück diese schönen Wale zu sehen. Man kann und darf sich nicht vorstellen, dass diese Delphinart auf den Färöer-Inseln gejagt und grausam abgeschlachtet wird.

Aber wo sind die Wale?
Nach zwei Stunden ging es zurück in eine große Bucht. Oschen sagte uns, dass zur Zeit immer eine Walkuh da ist und ihr Junges säugt!

Wir sahen schon von weiten ab und zu eine Walflosse von dem Kleinen. Langsam ging es ins Wasser. Nach ca. 300 Meter schwimmen sahen wir wie das Kleine vor uns abtauchte und zu seiner Mutter schwamm.
Sie schlief in ca. 15 Meter Tiefe. Das Junge tauchte ab und ging erst einmal trinken. Von oben sah man davon aber nicht viel und abtauchen durfte man nicht.
Nach ca. 10 Minuten kam der kleine Wal nach oben um Luft zu holen. Wow, er schwamm ca. 5 Meter vor uns seine Runde, bevor er wieder abtauchte.
Wieder nach 10 Minuten kam die Mutter von unten genau auf uns zu, das Kleine unter ihr und beide legten sich vor uns an die Wasseroberfläche. Was für eine Begegnung! Wie groß bereits das Junge war! und die Mutter erst!
Das werden wir bestimmt nie vergessen.
Zum Abschluss des Tages ging es noch in eine schöne Lagune wo der Bootsführer mit etwas Fisch die Stachelrochen, kleine Schwarzspitzenhaie und jede Menge Rifffische anlockte. Und wir mitten drin.
So ging ein wunderbarer Tag zu Ende.

An den darauf vollendenden zwei Tagen hatten wir auch immer das Glück Buckelwale zu sehen. Aber meist mit sehr langem Anschwimmen. Doch das nimmt man bei solch Begegnungen schon gern in Kauf.
Am letzten Tag unserer schönen Reise liehen wir uns noch einmal ein Moped aus und erkundeten die Insel Moorea.
Mir gefällt diese Insel viel besser als Bora Bora.

Die Rückreise verlief problemlos und bepackt mit schönen Erlebnissen kamen wir nach 20 Tagen wieder in Deutschland an.
Nicole von Pacific Travel House hat für uns die Reise geplant und es hat alles wunderbar geklappt.
Danke Nicole!

Fazit über eine lange traumhafte Reise!
Ich wollte in den Kanal der 700 Haie, bei Tag und bei Nacht! Ich wollte mit den Walen schwimmen.
Meine Erwartungen haben sich erfüllt.
Der Preis für so eine Reise ist zwar gewaltig, aber wenn man die Entfernung und den Aufwand berücksichtigt, auch gerechtfertigt. Ich habe es jetzt erlebt und gesehen und mir hat es wunderbar gefallen!
Ob ich noch einmal dort hin fahre, ist trotz allem noch fraglich!!!



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