Südafrika & Mosambik 04/2014

 

 


Mit extratour nach Südafrika & Mosambik

 

 



In guten Händen bei den Profis von Scuba Addicts !!!

 

 

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Nach fast exakt 10 Jahren (außer für Jens) ging es wieder nach Südafrika. Um es vorweg zu nehmen, es war einfach eine geniale Reise. Warum? Gut organisiert, dufte Truppe und eine Betreuung vor Ort, die man so schnell nirgendwo findet. Daher als aller erstes vielen Dank euch: Shona, Graig, Shanon, Jason, Captain und die vielen fleißigen Helfer des gesamten Teams. Wir haben uns bei euch richtig wohl gefühlt, es hat Spaß gemacht und wir haben uns gut erholt und -was am wichtigsten ist- Haie bis zum abwinken! Aber der Reihe nach:

Unser Reiseveranstalter war EXTRA TOURS. Kirsten hat sich um alles kümmert, wie immer wenn „uns Jens„ auf Reisen geht. Von Frankfurt mit Emirates über Dubai nach Durban. Ein „minimaler„ Umweg, der für Menschen mit langen Beinen im Flieger eine kleine Herausforderung darstellt. Aber dafür entschädigen duty free Zigaretten, die fast -im Gegensatz zu Deutschland- verschenkt werden. Gut für die Raucher. Auf das Problem Tauchen, Rauchen, Sauf… will ich aber nicht weiter eingehen.
In Durban angekommen (der Flughafen hat sich nach 10 Jahren ganz schön gemausert), mussten Einige von uns vor den Beamten erst mal die Taschen auspacken. Pech gehabt! Die mit einem Grinsen vorbeizogen, haben sich auf die Geldautomaten gestürzt, mehr oder weniger erfolgreich. Passt also auf, ob eure Kredit- bzw. Geldkarten weltweit funktionieren. Meine taten es nicht. Aber dafür hatte ich schon ein wenig Bargeld in der Tasche.

Jason hat uns in Empfang genommen und nach Umkoomas abtransportiert. War dann schon spät und dunkel. Als wir uns unserer Unterkunft näherten und das Meer zu sehen war, kam die Freude wieder und der Stress ging. Die Lodge ist einfach super, gleicht aber von außen ein wenig Fort Knox.
Wir wurden begeistert und im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend von den beiden tollen Typen Diesel und Spooky (vierbeiniges Wachpersonal) und natürlich auch von unseren Gastgebern begrüßt. Dann endlich: das altbewährte BLACK LABEL BIER rann in unsere durstigen Kehlen. Alles war nun in Ordnung! Die Lodge ist großartig. Alles ist tadellos sauber und perfekt eingerichtet. Die Zimmer haben alle Meerblick auf den wunderschönen Indik, der unermüdlich seine hohen Wellen an den Strand peitscht. Einfach traumhaft, wenn die Sonne aufgeht, dein Blick über das Meer streift und du weißt: da draußen an der Aliwal Shoal warten tolle Tauchabenteuer auf uns. Also ab zum Frühstück und dann nichts wie los! Frühstück perfekt! Shanon hat alles im Griff.

Das Schlauchboot ist klar. Die Tauchausrüstung wird zusammen gebaut und verladen. Mit dem Jeep geht es zum Strand. Schlauchboot einsetzen, dann aufsitzen und ab durch die Wellen. Ein Ritt wie auf einer Exzenterpresse. Das schöne Frühstück wandert ins Meer. Die Koordinaten sind erreicht. Das Land ist noch in Sicht aber schon merklich kleiner. One, two, three und ab. Graig zieht die Boje hinter sich her. Die Strömung ist ordentlich und die Sicht nicht immer ungetrübt. Trotzdem gibt es viel zu sehen. Aliwal Shoal ist ein Riff, mit tropischem Einschlag. Haie ließen sich allerdings am besten bei den Feeding-Tauchgängen beobachten. In Mosambik ist das anders. Dazu später mehr. Beim Tauchen in Aliwal Shoal sind es hauptsächlich Schwarzspitzenhochseehaie, die uns mit ihrer Anwesenheit fasziniert haben. Ach so, für Leute mit einer schwachen Blase und einer Insmeerpinkeln-Phobie: die Dives sind alle two Tanks! Bitte Sonnenschutz und reichlich Trinkwasser mitnehmen. Am besten jeder seine eigene große Pulle. In der Oberflächenpause gibt’s zwar sweets und Tee, aber das Wasser ist eher wie Benzin und befördert bei Genuss die letzten Innereien nach außen.

Nach 4 Tauchtagen an der Aliwal Shoal ging es auf Safari zum Kruger Nationalpark. Eine ca. 400-500 km Fahrt mit dem Kleinbus, bei der Graig alles geben musste. War schon anstrengend. Mit etlichen Zollkontrollen, Formularen ausfüllen usw., denn wir sind ohne große Umwege zu machen, durch Swaziland gefahren.

Die Lodge am südlichen Rand des Krugers lag am Ufer eines Flusses, so dass man vom Grundstück aus schon einige Wildtiere beobachten konnte. Das Anwesen selbst war perfekt, was vielleicht auch etwas mit der rigiden Führung der Chefin zu tun haben könnte.
Mit dem Jeep durchstreiften wir wahrscheinlich nur einen winzigen Bruchteil des gigantischen Parks, der jedenfalls dort, wo wir waren ganz gut erschlossen ist. Asphaltierte Hauptstraßen, Camps mit Restaurant und Merchandise und alles auf hohem Niveau bei bezahlbaren Preisen. Leider hat es diesmal auch nicht mit den big five so ganz geklappt (Leo fehlte). Aber dafür haben wir beim ersten Trip gleich das alles zu sehen bekommen: Elefanten, Büffel, Lions, Rhinos, Hippos, Cheetah und viele phantastische Tiere mehr. Dazu eine Landschaft, unglaublich und Eindrücke, die man niemals vergessen wird. Nach 3 Tagen musste Graig wieder ran und seine Fahrkünste erneut unter Beweis stellen. Zum Glück haben sich die Streiks der Straßenbauarbeiter nicht ausgeweitet, die uns auf der Hinfahrt durch aufgeheizte Gemüter einer Menschenmenge an einer Baustelle ein wenig zittern ließen.

Wieder durch Swaziland zurück mit Zoll und Unmengen an Papierkram in Richtung Mosambik. Bis 17:00 Uhr musst du durch die Grenze sein. Sie wird dann nämlich geschlossen. Das haben wir mit eigenen Augen gesehen. Gerade so geschafft. Vorher haben wir noch die Autos gewechselt, weil es in Mosambik nur Sand-Roads gibt. Jetzt ging´s also mit einem Aufsitzer und 4x4 weiter. Ach so das VISA für Mosambik kostet über 70,00 € und ganz wichtig ist die Lesbarkeit der Stempel, damit es bei der Ausreise zu keinen Komplikationen kommt. Mosambik ist noch nicht soweit wie Südafrika. Das ist aber für Touris kein Problem. Es ist für alles gesorgt. Die Südafrikaner engagieren sich dort in touristischer Hinsicht unübersehbar.

Der kleine Ort Ponta do Ouro ist bunt, quirlig und voller Leben. Sicher ist nicht alles perfekt aber das muss es auch nicht. Es ist alles in Ordnung; das trifft für das Tauchen ohnehin zu sowie für die Unterkunft und das Essen auch. Außerdem ist es sicher! Du kannst dich frei bewegen, auch abends in den Straßen oder am grandiosen Strand. Der Strand, die Wellen, das Wasser – wie gemalt. Das Tauchprozedere ist das Gleiche wie in Umkoomas. Mit dem Zodiak durch die Wellen. Die Wellen waren hier aber nicht so gewaltig und das Wasser noch wärmer. Also gute Bedingungen. Das Meer gehört hier zu einem Nationalpark. Es darf also weder gefischt noch angefüttert werden. Meiner Meinung nach eine Maßnahme, die Früchte trägt. Es muss auch nicht angefüttert werden. Weil du verschiedene Haiarten, wie Hammerhaie, Zambesihaie, Spinnerhaie, Silberspitzen, Dasky auch so zu sehen bekommst. Einfach Klasse, aber schaut euch die Bilder in der Galerie an. Ein unvergesslicher Moment ereignete sich dann während einer Oberflächenpause auf dem Zodiak: Das Meer fing an zu brodeln, Vögel stürzten sich ins Wasser. Tunfische jagten in unserer unmittelbaren Umgebung. Unter der Wasseroberfläche tauchten viele Haie auf. Ein Spinner sprang vollständig bei der Jagd aus dem Wasser. Wow!

Graig und Shona organisierten jeden Abend etwas anderes für uns: Sunsetbar schön an einem See gelegen, köstliches Barbecue oder Abendessen bei Mama, die nach Inspiration des Tages kocht, in einem winzigen „Lokal„ in einer kleinen Seitengasse von Ponta do Ouro. Ohne unsere umsichtige, liebenswerte und humorvolle Begleitung Graig und Shona hätten wir Vieles so nicht mitbekommen. Vielen lieben Dank euch Beiden. Ihr habt alles gegeben, Wahnsinn! [Many thanks to you two. you gave everything. madness!].

Dann ging´s nach 4 Tagen schon leider wieder zurück. Erst nach nach Umkoomas in unsere Lodge und am nächsten Tag dann zum Flieger.

Ein wirklich phantastischer Urlaub! Danke Scuba Addicts, danke an unsere Truppe, die gepasst hat, viele Grüße nach Nürnberg bzw. in die Welt an Joe

P.S. „Scheiße, kein W-LAN„

 

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